Ein riesen Festival liegt hinter uns! Fast 1.000 Besucher feierten mit den Bands Children of Lir, Drangdüwels und Firkin eine riesen Folk Sause am Nassen Dreieck. Einen ordentlichen Bericht und ausreichend Fotos gibt es in Kürze hier.
Die sympathischen Vier aus Köln tun sich ziemlich schwer mit Purismus und ausgeleierten Schubladen.Das breit gefächerte Instrumentarium aus Gitarren, Fiddles, Whistles, Bodhrán, Blues-Harp, Didgeridoo, Cajon und Darabouka sorgt für ständig wandernde Stilgrenzen der Band. die kristallklare Stimme von Sängerin Diana Feinen erzeugt bei den Zuhörern zudem ständig neue Gänsehautdimensionen, ihre Schuhsolen “ersetzen per Tap Dance Einlagen auch schon mal ein kleines Percussionsorchester.” Bunt gestaltet sich auch der musikalische Stimmungskatalog. Ob irisch, unirisch, laut, leise, schräg, schön oder sphärisch… Ob Altbekanntes neu eingefärbt oder Eigenkompositionen – ein hohes Maß an Kreativität und Spielfreude prägen diese ebenso authentische wie “vielseitige und fantasiereiche Folkband, dessen Spaß an irischer Musik sich schnell auf das Publikum überträgt” (Das JüLicht). Wollt ihr also die Pogues? Dann hört die Pogues! Wollt ihr die Dubliners? Dann bucht die Dubliners! Sind es aber THE CHILDREN OF LIR, die ihr wollt, dann seid ihr hier genau richtig!
Jenseits der traditionellen, norddeutschen Folkmusikszene rocken die sieben Holsteiner seit Ende 1999 über die Bühne und besetzen so konkurrenzlos eine Sparte zeitgemäßer plattdeutscher Musikkultur. Eine großartige Band, die Ihre provokanten Texte im Pogues-Stil präsentieren! Ehrlich, geradeaus, unverkrampft! Bekannt wurden sie durch zahlreiche Auftritte in Clubs, auf Stadtfesten und Festivals, aber auch im Vorprogramm von Torfrock und bei Radio-und Fernsehproduktionen. Sie haben bereits 3 CD’s auf den Markt gebracht, welche neben den eigenen Kompositionen auch gelungene Cover-Versionen enthalten. Eine einzigartige Vermischung moderner Stilelemente mit traditionellen Themen und Melodien, die das Plattdeutsche auf eine neue, junge Art in’s 21. Jahrhundert katapultiert! Wer die Gelegenheit nutzt, einen der Live-Gigs zu besuchen, erlebt norddeutsche Kulturidentität auf eine andere Weise. Und… die groovt!
Firkin – jumpin’ irish music aus Ungarn! Firkin ist die 7-köpfige Band von János Péter, der die Band im Sommer 2008 gegründet hat und es seither versteht, in der Marnier eines Ian Anderson als “einbeiniger Flötist” die Konzertbesucher in die hohe Kunst des ungezügelten Genres des Irish Punk einzuführen. Die musikalischen Intentionen dieser hochmotivierten Truppe aus Budapest sind kein Geheimnis: Sie wollen das Publikum zum Entspannen, Mitmachen und Tanzen animieren. Dazu gehören für die Band natürlich ein paar Gläser Wein oder ein paar Pints Guinness. Sie wandeln mit ihrer Musik eindeutig auf den Spuren der berühmten Pogues, Dropkick Murphies oder auch der absolut angesagten Flogging Molly. Feiern wir mit dieser Band, die extra für den Castellans Folk Sommer eine mehr als 1.200 km weite Reise auf sich genommen hat, eine zünftige Folk-Rock-Nacht!
In den Umbaupausen freuen wir uns wieder auf die traditionellen Tänze und Musik unserer Freunde aus Hörstels englischer Partnerstadt Waltham Abbey
Die dritte Ausgabe der Castellans St. Patrick’s Day Party unter dem Motto “Castellans auf Tour” war ein voller Erfolg! Obwohl viele konkurrierende Veranstaltungen an diesem Tag stattfanden, folgten dennoch knapp 100 musikbegeisterte Gäste unserer Einladung, in der Gaststätte Jägerkrug in Rodde zusammen mit der hervorragenden Band “Good Night Folks” aus Greven eine zünftige Folk-Party zu feiern. Zu Kilkenny Beer sangen, schunkelten, tanzten und feierten die Besucher zu traditionellen irischen Liedern wie “Dirty Old Town”, “The Irish Rover” oder auch “Glück auf, der Steiger kommt!”. Der wie ein irischer Pub dekorierte Festsaal machte es den Besuchern leicht, schnell in die entsprechende Stimmung zu kommen. Die Musiker der Band taten ihr übriges, um den Abend zünftig zu gestalten.